Ulla Lenze

Ulla Lenze wurde am 18. September 1973 in Mönchengladbach geboren und lebt heute in Berlin. Während ihrer Schulzeit verbrachte sie als Sechzehnjährige sechs Monate in Indien. Nach dem Abitur studierte sie Musik und Philosophie auf Lehramt in Köln und schloss ihr Studium mit einer Staatsexamensarbeit über Hegels „Lehre von der Dichtung“ ab. Für ihre Romane erhielt Ulla Lenze zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. den Jürgen-Ponto Preis für den besten Debütroman, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Förderpreis und den Ernst-Willner-Preis beim Bachmann-Wettbewerb. Für ihr Gesamtwerk wurde sie 2016 mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Ihr neuer Roman „Der Empfänger“ (Februar 2020, Klett-Cotta Verlag) wurde bereits vor Erscheinen in neun Länder verkauft, u.a. in die USA (Weltrechte), Spanien (Weltrechte), Frankreich und Italien. Seit März 2020 steht „Der Empfänger“ auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Ulla Lenze war Writer-in-Residence in Mumbai, Damaskus, Istanbul und Venedig. Ihre Lesereisen führten sie u.a. nach Indonesien und Australien, zuletzt in den Iran und den Irak, wo sie 2016 an einer Konferenz irakischer Dichterinnen in Basra teilnahm. Seit 2017 ist sie Teil des literarischen Projekts Weiter Schreiben, das geflüchtete Autor*innen aus Kriegs- und Krisengebieten mit Autor*innen in Deutschland vernetzt.