top of page

Bücher

PXL_20240517_091155677~2.jpg

Das Wohlbefinden   

Roman

Versteckt in den Kiefernwäldern vor den Toren Berlins liegen die Arbeiter-Lungenheilstätten Beelitz. Als sich die Fabrikarbeiterin Anna Brenner und die Schriftstellerin Johanna Schellmann hier im Jahr 1907 begegnen, hat das für beide Frauen existenzielle Folgen. Anna gilt als hellsichtig, und obwohl die Avantgarde der Kaiserzeit begeistert mit dem Okkulten experimentiert, wird Annas wachsende Anhängerschaft für den Leiter der Heilstätten zum Problem. In Johanna legt die Begegnung eine tief verschüttete Spiritualität frei, und sie ahnt, dass Anna eine Schlüsselrolle in ihrem literarischen Schaffen spielen könnte. Nur: Anna lässt sich nicht vereinnahmen, von niemandem. Sechzig Jahre später versucht Johanna Schellmann Worte für ihre Verstrickungen in der Vergangenheit zu finden, doch erst Vanessa, ihre Urenkelin, bringt Licht ins Dunkel – mitten in einem luxussanierten Beelitz, durch das noch die Geister der Vergangenheit wehen. Vom Kaiserreich bis in die Gegenwart porträtiert Ulla Lenze drei Frauenleben, die Befreiung und Aufstieg erfahren und sich doch nicht vor dem drohenden Bedeutungsverlust retten können.

Bildschirmfoto 2024-05-31 um 12.35.00.png

Der Empfänger

Roman

Ein deutscher Auswanderer in New York – im Spionagenetzwerk der deutschen Abwehr
Ulla Lenze legt einen wirkmächtigen Roman über die Deutschen in Amerika während des Zweiten Weltkriegs vor. Die Geschichte über das Leben des rheinländischen Auswanderers Josef Klein, der in New York ins Visier der Weltmächte gerät, leuchtet die Spionagetätigkeiten des Naziregimes in den USA aus und erzählt von politischer Verstrickung fernab der Heimat.

»Ein Nazi-Agent in Amerika. Zwischen Harlem, Costa Rica und Argentinien, ein fantastischer Spionageroman.«

Olivier Guez

Bildschirmfoto 2024-06-02 um 20.50.40.png

Die endlose Stadt 

Roman

Holle fotografiert Städte. Ein Künstlerstipendium führt sie nach Istanbul, eine schmerzhaft schöne Stadt, wo sie eine Liebesbeziehung mit dem Türken Celal beginnt. Und sie begegnet Christoph Wanka. Der reiche Unternehmer repräsentiert alles, was Holle ablehnt, und doch kann sie sich nicht von ihm lösen. Als Holle schließlich einwilligt, dass Wanka ihr eine Reise nach Mumbai ermöglicht, beginnt ein Kräftemessen, das sie zwingt, ihren eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen. Hals über Kopf verlässt sie Mumbai.

 

»Ich will (...) mal ein Buch nennen, von einer jungen Autorin, das mich erstaunt hat: „Die endlose Stadt“ von Ulla Lenze. Diesem Buch merke ich an, dass es Substanz hat.« 

Uwe Timm

Bildschirmfoto 2024-06-02 um 22.21.55.png

Der kleine Rest des Todes 

Roman

Seit ihr Vater bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt ist, ist auch Ariane irgendwie nicht mehr da. Die rauschende Stille der indischen Palaniberge, in denen sie Monate in einem Zen-Kloster verbracht hat, scheint Lichtjahre entfernt. Spätestens als sie eines Morgens unter dem Fenster ihres Liebhabers erwacht, weiß sie, dass mit ihr etwas nicht mehr stimmt. Doch wie ließe sich vernünftig und gradlinig leben, wenn doch der Tod sich nicht ins Leben einfügen will, wenn doch immer ein Rest bleibt: die Erinnerung an ein letztes Winken am Bahnsteig, die befremdliche Präsenz in den gespeicherten Nachrichten des Anrufbeantworters und die quälende Frage nach den wirklichen Ursachen des Unfalls. Mit ihren poetischen, gestochen scharfen Bildern rückt Ulla Lenze so nah an die Erfahrung des Abschieds und des Selbstverlusts heran, dass diese physisch präsent und greifbar wird. Atemlos folgt man der Ich-Erzählerin, wünscht ihre Rettung herbei und weiß doch, dass sie gerade jetzt so nah an den Dingen ist, wie man nur in tiefster Trauer, in der tiefsten Krise sein kann.

»In äußerst feiner und genauer Prosa erzählt, meisterlich.« 

Hubert Winkels

Bildschirmfoto 2024-06-02 um 23.03.03.png

Archanu

Archanu, das ist der Name der Einheimischen für jenen subtropischen Ort, an dem Europäer ihre Kolonie »Morgenstadt« errichtet haben, in der nur bleiben darf, wer in völligem Einklang mit sich und der Welt zu leben verspricht. Marie hat einiges auf sich genommen, um dorthin zu gelangen. Kurz vor dem Abitur hat sie sich über die Widerstände ihrer Eltern hinweggesetzt und sämtliche Warnungen des Sektenberaters Ganto in den Wind geschlagen: Marie will sich ihren eigenen Eindruck von diesem angeblich nur »etwas zu groß geratenen Bioladen im Dschungel« machen. Und sie gerät mitten hinein in verwirrende Tatsachen. Hier, wo die Leute vom You-are-the-Buddha-Workshop nach einer Atempause beim Weizengrasdrink zum Dienst an der Natur in den Freedom Forest eilen, kann sie sich leicht selbst davon überzeugen, wie die Morgenstädter sich in ihre eigenen ideologischen Widersprüche verstricken und wie der Widerstand der Einheimischen gegen die begüterten Heilsbringer immer mehr an Schärfe zunimmt. Von all dem will sie Ganto, ihrem »Teufelsaustreiber«, berichten, in den und das muß sie sich allmählich eingestehen sie sich offenbar verliebt hat. Archanu ist die Geschichte eines Aufbruchs zur Wahrheitssuche und die Geschichte vom Einbruch der Idee, irgendwo im Nirgendwo könne gänzlich unabhängig vom Bestehenden eine kleine heile Welt entstehen.

"Ulla Lenzes Sprache mit ihrem zündenden Witz, ihre Gabe der scharfen Beobachtung und ihr ausgesprochener Sinn für Ironie vermögen den Leser rasch zu fesseln."

Neue Zürcher Zeitung, Beatrice Eichmann-Leuchtenegger

Bildschirmfoto 2024-06-15 um 12.27.21.png

Schwester und Bruder

Bildschirmfoto 2024-06-15 um 12.27.46.png

“Ulla Lenze reißt, ähnlich wie Patrick Roth oder Peter Handke, im Diesseits Himmel voller Wunder, einen Horizont innerweltlicher Transzendenz auf. Aber sie tut es so unverkrampft, leichthändig und spannend, daß ihre Geschichte nie peinlich oder pastoral wird.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Martin Halter

bottom of page